KMBredt.de

Projektwoche: Duisburg-zu-Tisch.de

Ein im Stile von Pizza.de bzw. Lieferheld.de angedachter mikro-lokaler Service für die Ruhrpott-Stadt Duisburg.

Bei Streifzügen durch meine neue Nachbarschaft entdeckte ich – sehr zu meiner koch-faulen Freude – ohne Übertreibung Unmengen an lieferfähigen Kleingastronomien (alleine drei Baguetterien im umkreis von gefühlten 50 Metern), die meines Erachtens nur darauf warten zu einem kleinen Netzwerk zusammengebündelt und der hiesigen Firmen- und Nachbarschaft präsentiert zu werden.

Neben der Möglichkeit direkt dort zu bestellen und sich die Speisen liefern zu lassen, was den Pizzerien und Griechen gelegen kommt, die meist schon über eine solche Funktionalität verfügen, sind auch Abholungsaufträge für die eher kleineren Betriebe ohne Liefermöglichkeit denkbar. Da aber fraglich ist, ob alle Lokalitäten mit einem Internetzugang ausgestattet sind, hätte der Einsatz von mobiler Technologie (Stichwort: responsive E-Mail / “mobile first”) oder gar Faxgeräten (Stichwort: Mail2Fax) höhere Priorität.

Monetarisierung erfolgt über eine monatliche Pauschale (5,- EUR?), die die Nutzschwelle für die gerade am Anfang Interessierten stark senken sollte und direkt zu Beginn für den Betreiber Cashflow bedeutet. Hierbei scheint aber eine gewisse Probezeit gerade zu Beginn des Services, um für eine kritische Masse an Teilnehmern zu sorgen, sinnvoll. Zusätzliche Dienstleistungen wie die Einrichtungd er Ladendetails, das Einpflegen von Produkten/Speisen oder Gimmicks wie E-Mail-Newsletter runden das Portfolio ab.

Vorteil gegenüber den Anfangs erwähnten Services ist die starke lokale Ausprägung (begonnen würde zBsp mit den Stadtteilen Duissern & Neudorf, die stadtzentral gelegen sind) und das Weniger an Features, das den teilnehmenden Betrieben eine Einrichtung und Nutzung erleichtern sollte.

Eine ausgefeilte mobile Plattform mit Geocoding-Spielereien sorgt zusätzlich dafür, dass man auch auf dem Smartphone keine 2 Minuten von der nächsten schnellen Mahlzeit entfernt ist. Knappere Domainnamen (zBsp: du-isst.de) runden die Sache letztlich ab.